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Eine Ausstellung für Mut, Hoffnung und Zusammenhalt

Eröffnung: Samstag, 7. März 2026, 13:00 Uhr

Ort: KUZ Eisenstadt

In Kürze werden weitere Termine bekannt gegeben. 

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Mit der Ausstellung „Schön. Stark. Sichtbar.“ holt der gemeinnützige Verein „Feel Again“ Frauen vor den Vorhang, die an Krebs erkrankt sind oder eine Krebserkrankung überstanden haben.

In sieben eindrucksvollen Porträts und sehr persönlichen Texten erzählen die Teilnehmerinnen von der Diagnose, der Therapie und ihrem Leben mit und nach Krebs. Sie sprechen über Veränderung, Unterstützung, Mut und darüber, was ihnen Kraft gibt – und was sie anderen betroffenen Frauen mit auf den Weg geben möchten.

 

Dabei steht nicht nur die Krankheit im Fokus, sondern das Leben in all seinen Facetten. Die Frauen zeigen ihr Gesicht und teilen intime Einblicke in ihre Erfahrungen, Gedanken und Gefühle.

 

Die Ausstellung macht sichtbar, was oft verborgen bleibt: innere Stärke, Hoffnung und die tiefgreifenden körperlichen und seelischen Auswirkungen einer Krebserkrankung. Frauen, die oft im Stillen kämpfen, geben ihrer Geschichte eine Stimme – berührend, ehrlich und inspirierend.

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Wir laden dazu ein, hinzuschauen, zuzuhören und hinzufühlen. Denn hinter jeder Diagnose steht ein Mensch, der lebt, liebt, lacht, kämpft und hofft. Unsere Ausstellung versteht sich als Ort der Begegnung und des Austauschs. BesucherInnen sind eingeladen, innezuhalten, zuzuhören und sich berühren zu lassen. Gleichzeitig soll die Ausstellung ein Zeichen der

Solidarität setzen und das Bewusstsein für das alltägliche Leben an Krebs erkrankter Frauen stärken.

Geplant ist, dass die Bilder bis Ende 2026 an unterschiedlichen Orten in verschiedenen Bundesländern ausgestellt werden. Die Ausstellungsorte werden auf den Social Media Accounts von „Feel Again“ und hier auf www.feelagain.at bekanntgegeben. Durch die Ausstellung sollen nicht nur die BesucherInnen für das Thema „Krebs“ sensibilisiert werden, sondern auch die Bekanntheit von „Feel Again“ erhöht werden, um mehr an Krebs erkrankten Frauen unterstützen zu können. Die Wohlfühlstunden von „Feel Again“ sind für an Krebs erkrankte Frauen ein Ort, an dem Offenheit, Verständnis und Wertschätzung im Mittelpunkt stehen.

Wir laden euch ein…

7 an Krebs erkrankte Damen
Unsere Teilnehmerinnen

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Bettina
46 Jahre, Brustkrebs – krebsfrei

Bettina erkrankte vor eineinhalb Jahren an Brustkrebs, bei dem auch die Lymphknoten befallen waren. Nach der Chemotherapie folgte eine Operation, bei der die Lymphknoten und eine Brust komplett entfernt wurden. Sie hat sich aus gesundheitlichen Gründen, bewusst gegen einen Wiederaufbau der Brust entschieden. Für sie bedeutet ihre Weiblichkeit weitaus mehr als zwei Brüste zu haben. Anschließend hatte Bettina eine Strahlen- und Immuntherapie und darf sich heute offiziell „krebsfrei“ nennen.

 

„Mir ist wichtig, dass das Thema „Krebs“ sichtbar wird und Betroffene gestärkt werden. Ich habe gelernt, dass wir alle auf unsere eigene Art schön sind – ob mit Haaren oder ohne, mit zwei Brüsten oder nur mit einer. Ich habe mich bewusst gegen einen Brust-Wiederaufbau entschieden und fühle mich in meinem Körper stark, zufrieden und sehr wohl.“

Caroline
48 Jahre, Unterleibskrebs – krebsfrei

Ein 17 cm langer Eierstockkrebs hatte sich um Carolines Darm gewickelt, was zu einem Darmverschluss und Operationen führte. Sie verbrachte viele Tage auf der Intensivstation und teilweise im Koma. Es mussten die Gebärmutter, die Eierstöcke und ein Teil ihres Darms entfernt werden, um den Krebs zu besiegen. Heute ist sie Stoma-Trägerin und krebsfrei.

 

„Sichtbare, tabuisierte äußere Folgeerscheinungen wie ein Stoma können zu Isolation und Einsamkeit führen. Umso mehr möchte ich andere StomaträgerInnen motivieren, sichtbar zu sein.“

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Claudia
50 Jahre, Brustkrebs metastasiert

Claudia lebt seit 12,5 Jahren mit Brustkrebs-Metastasen in der Leber und in den Knochen und seit acht Jahren im Bauchfell. Tägliche Therapien und engmaschige Kontrollen im Krankenhaus sind Teil ihres Alltags. Sie ist der Meinung, dass das Thema „Krebs“ viele Stimmen und viele Gesichter braucht und bloggt deshalb über ihr Leben mit Krebs.

„Ich bin stolz und dankbar, Teil dieser großartigen Ausstellung sein zu dürfen. Wir alle möchten – trotz Krankheit – schön, stark und sichtbar sein. Und darüber hinaus zeigen: Es gibt ein Leben mit und nach Krebs.“

Daniela
55 Jahre, Eierstockkrebs metastasiert

Ihre Diagnose hat Daniela vor sechs Jahren bekommen. Nach zweieinhalb Jahren Ruhe kam ein erstes Rezidiv und seitdem geht es immer wieder Schlag auf Schlag. Sie hat mittlerweile über 40 Chemo-Therapien hinter sich.

„Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass es nicht nur ganz bekannte Krebsarten gibt, wie Brust- und Darmkrebs, sondern auch viele seltene Krebsarten. Und diese gehören auch in den Fokus der Gesellschaft. An alle Betroffenen: verliert die Hoffnung nicht, auf der Therapie-Seite tut sich gerade ganz viel.“

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Julia
33 Jahre, Brustkrebs metastasiert

Während der Schwangerschaft mit ihrem zweiten Kind hat Julia ihre Diagnose „Brustkrebs“ bekommen und damals auch gleich mit der ersten Chemotherapie gestartet. Ihr Sohn kam ein paar Wochen später gesund zur Welt und Julia konnte ihre Therapien abschließen. 2025 wurden bei ihr jedoch Metastasen in der Lunge und im Kopf festgestellt, die immer noch therapiert werden.

„Was ich anderen Betroffenen sagen möchte: Ja es gibt schlechte Tage, vor allem wenn es einem körperlich gerade nicht gut geht oder man schlechte Neuigkeiten/Befunde bekommen hat. ABER: Es gibt auch bessere und gute Tage. Und an diesen Tagen dürfen wir den Krebs ‚in die Ecke stellen‘ und das Leben genießen. Das Leben ist es wert und Zeit ist das Kostbarste, was wir besitzen.“

Martina
70 Jahre, Leukämie, Brustkrebs metastasiert

Martinas Krankheitsgeschichte begann mit der Diagnose „Brustkrebs“ , der ein paar Jahre später mit Metastasen in der Wirbelsäule zurückgekommen ist. 2022 bekam sie zusätzlich noch „AML“ (Akute Myeloische Leukämie) diagnostiziert. Zum Glück konnte rasch eine passende Therapie für sie erstellt werden, die sie immer noch bekommt.

„Das Leben ist immer eine Herausforderung mit und nach der Diagnose. Auch wenn man im ersten Moment denkt, der Boden öffnet sich unter den Füßen, gilt es danach die Situation zu akzeptieren und sich der Herausforderung zu stellen. Es kostet viel Kraft doch jeder Tag ist ein Geschenk und es lohnt sich, im Hier und Heute zu leben. “

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Tanja
27 Jahre, B-Zell-Lymphom

Mit 23 hat sich Tanjas Leben durch die Diagnose eines aggressiven B-Zell-Lymphoms schlagartig verändert. Es folgten viele Maßnahmen und Therapien. Auch eine Stammzelltransplantation kam infrage, wurde zunächst jedoch nicht benötigt und bleibt eine mögliche Option. Seitdem ist ihr der Aufruf zur Registrierung als Stammzellen-SpenderIn eine Herzensangelegenheit. Die Erkrankung ist immer noch Teil ihres Alltags, denn die Therapien begleiten sie weiterhin, selbst wenn man ihr das äußerlich nicht mehr ansieht.

„Krebs kann jedes Alter treffen und Krankheit ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Diese Ausstellung zeigt unterschiedliche Wege und Erfahrungen. Ich bin Teil davon, weil Sichtbarkeit Mut macht und jede Geschichte zählt.“

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Catharina
Gründerin von „Feel Again“ und Make Up Artist:

Die Idee eine Ausstellung zu machen, um mehr verschiedene Krebserkrankungen

in den Vordergrund zu rücken, hatte ich schon sehr lange. Aber so ein Projekt zu machen bzw. umzusetzen ist etwas ganz Sensibles und vor allem sehr Persönliches, denn die Damen geben nicht ‚nur‘ ihr Gesicht preis, sondern ihr intimstes und privatestes, nämliche IHRE Geschichte, ihre Ängste, ihre Hoffnungen, aber natürlich auch ihre Stärke und der unglaubliche Mut,… einfach ihr Leben.“

Genau aus diesem Grund hat sich das Team von „Feel Again“ bewusst viel Zeit für die

Planung und Umsetzung genommen. Eine Foto-Ausstellung zu einem so sensiblen Thema wie „Krebs“ zu machen, erfordert Einfühlvermögen, besondere Aufmerksamkeit und Verantwortung.

„Wir möchten einen Raum schaffen, der berührt, stärkt und verbindet. Diese Frauen tragen so viel Stärke in sich und genau das soll sichtbar werden und anderen Mut machen. Wir möchten an Krebs erkrankten Frauen zeigen: Ihr seid nicht allein. Ihr werdet gesehen. Ihr seid stark – auch an den Tagen, an denen es sich nicht so anfühlt.“

Laura
Fotografin

„Für mich als Fotografin ist es sehr besonders, dass sich diese Damen dazu bereit erklärt haben, sich vor meiner Kamera so zu zeigen, wie sie sind: schön, stark, aber auch
verletzlich. Durch das Teilen ihrer Geschichten und Portraits, möchten wir anderen Betroffenen Mut machen und zeigen, dass sie niemals allein sind. Mit dieser Ausstellung wollen wir auf die verschiedenen Arten von Krebs aufmerksam
machen. Denn nicht jeder Krebs ist äußerlich sichtbar, nicht jede Therapie verursacht körperlich Narben, aber trotzdem prägt diese Phase einen seelisch… Abschließend möchte ich noch ergänzen: es ist wichtig das Thema ‚Vorsorge‘ ernst zu
nehmen und, auf den eigenen Körper zu achten und zu hören.‘‘

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